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Feedback zur Klinikaktion
April 2009´ Eine Hebamme aus Nordrhein-Westfalen:
„Heute wurde bei uns ein Mädchen in der 25. Schwangerschaftswoche still geboren und wir haben den Eltern die Klinikbox der Initiative Schmetterlingskinder überreicht. Den Eltern tat es gut, ihrer Tochter etwas auszusuchen, was sie dann tragen konnte. Sie war sehr klein und zart, ihre Eltern haben ein wunderschönes Einschlagtuch gewählt mit Stoff auf dem Schmetterlinge waren. Sie haben auch ein Abschiedsfoto von der Kleinen gemacht und der Vater hat sich sehr für die Sachen bedankt und für die Idee. Er war so dankbar und ich denke es hat ihnen sehr viel geholfen, dass sie die Kleine nicht einfach in einem Handtuch "abgeben" mussten. (…) Hut ab vor den Leuten, die die Sachen nähen im vollen Bewusstsein, dass sie es für ein gestorbenes Kind tun. Aber wenn sie die Tränen vor Dankbarkeit des Vaters gesehen hätten, dann wüssten sie, dass es genau das richtige ist. Er war traurig, es war Schmerz in seinem Blick… aber auch unendliche Dankbarkeit dafür, dass sich jemand Gedanken gemacht hat und die Mühe seiner Tochter etwas zu nähen, das sie auf dem Weg begleitet. Die Farben auf dem Stoff sind so fröhlich gewesen und er sagte, genau deshalb hätten sie das gewählt. Egal wieviel negatives ihr zu der Aktion hört, macht weiter: denn es gibt Menschen, die euch dankbar dafür sind, die damit spüren, dass sie nicht alleine sind. Und selbst wenn dieses kleine Mädchen das einzige Kind bliebe, was die Sachen bekommen hätte – es hätte sich schon gelohnt, denn dieses Kind wird in Würde bestattet werden und das ist schon ein Riesenerfolg.“
April 2009 Eine Ärztin aus Rheinland-Pfalz
“Natürlich nehmen wir gerne Ihre Sachen. Wir wären ja dumm, wenn wir es nicht täten, denn Sie wissen ja selbst, dass wir für die kleinen einfach nichts zur Verfügung haben. Es ist einfach großartig, was Sie mit dieser Aktion leisten. Ich weiß noch, dass ich manchmal wie eine Verrückte in der Kiste mit Frühchenkleidung gesucht habe und selbst die kleinsten Mützchen waren doch noch viel zu groß (...)
Und diese Kleidung ist sehr gut geeignet, denn es kommt z.B. bei medizinisch iniziierten Schwangerschaftsabbrüchen auch gerne zu Mißbildungen und man kann die Kinder mit diesen Einschlagdecken oder Säckchen komplett bekleiden. Ganz oft haben die Kinder auch kleine Hämatome am Kopf, die man mit den Mützchen abdecken kann. So kann man sie auch schön fotografieren, ohne dass die kleinen `Makel ´zu sehen sind. Das schafft eine wunderschöne und bleibende Erinnerung für die Eltern.”
Mai 2009 Eine betroffene Mutter aus Nordrhein-Westfalen
“Ich bin so dankbar, dass mir jemand die Möglichkeit gegeben hat, meine Babys zu bekleiden. Die wunderschönen und mit so viel Liebe hergestellten Sachen haben mich sehr berührt. Es hat sich für mich so gut angefühlt, meine Babys bekleiden zu dürfen. Es hat mir das Gefühl gegeben, wenigstens noch irgend etwas tun zu können. Wenn ich irgendwann den Schmerz überwunden habe, möchte auch ich anfangen, für die Schmetterlingskinder zu nähen.”
Mai 2009 Eine Hebamme aus Nordrhein-Westfalen
“Ich finde eure Aktion einfach toll. Vor allem die Einschlagdecken und Schlafsäckchen sind wunderbar geeignet. Sie geben gerade den kleineren Kindern viel Stabilität und doch sind sie komplett darin eingewickelt. Viele Eltern trauen sich aufgrund der Zerbrechlichkeit nicht, die Kinder in den Arm zu nehmen. Durch die Decken sind sie richtig schön eingewickelt und die Eltern werden die Scheu sicher viel eher verlieren. Auch die kleinen Windeln sind gut geeignet. Man kann ein Stück Mull hinein legen und das Kind damit wickeln. (...)
Wir haben die Kinder bisher nur in Tücher einschlagen können, da wir sonst nichts hatten. Auch ein Moseskörbchen hatten wir nicht und mussten die Kinder in eine Nierenschale legen.”
Mai 2009 Eine Hebamme aus Rheinland-Pfalz
“Wir hatten neulich ein totgeborenes Mädchen in ca. der 20. SSW. Ich habe das Kleine mit einem Schlafsack bekleidet und ihr noch ein Mützchen dazu angezogen, damit sie es schön warm hat. Die Eltern waren sehr froh darüber, dass ihr Kind so kuschlig eingepackt war. Ich habe ein Schlafsäckchen in rosa gewählt. Die Eltern konnten es öffnen und sich das Kind komplett betrachten, wenn sie es wollten. Ansonsten war das Kind vollständig bedeckt, was ich besonders gut geeignet fand. Ich hatte das Gefühl, dass die Eltern sehr dankbar dafür waren, dass sich hier jemand die Mühe gemacht hat, etwas für ihr Kind mit Liebe zu stricken.”
Mai 2009 Eine Vor-Ort-Helferin aus Bayern
“Ich hatte ein Gespräch mit der Hebamme aus dem genannten Klinikum. Sie war sehr begeistert von unserer Aktion! Nach unserem Gespräch beschloß sie, sich jetzt noch mehr einzusetzen und dafür zu sorgen, dass in ihrem Haus alle Frauen im Kreissaal entbinden können, unabhängig von der SSW. Sie findet die Betreuung auf Station schon lange unzumutbar und angestoßen durch euer Projekt will sie nun endlich versuchen, etwas dagegen zu unternehmen. Außerdem hat sie mir angeboten, bei einem Hebammentreffen zu referieren und unser Projekt vorzustellen. Sie hat auch die Telefonhotline der Frauenworte sehr gelobt, denn bisher hatte die Klinik keine Adressen, die sie an die betroffenen Eltern weitergeben konnte.”
Mai 2009 Eine Ärztin aus Rheinland-Pfalz
“Wir sind auch sehr dankbar für die vielen Informationsschreiben zur Hilfe. Ich glaube, dass es vielen Eltern leichter fallen wird, erst einmal am Telefon oder online Hilfe zu suchen, denn der Mut zu einer Selbsthilfegruppe zu gehen, fehlt oft. Ich empfehle das jedem betroffenen Elternpaar, weiß aber, dass es nicht immer in die Tat umgesetzt werden kann. Es ist sehr gut, dass die Eltern durch die Informationsschreiben und die Telefonnr. Hilfe zur Selbsthilfe finden können.”
Juni 2009 Ein Pathologe aus Nordrhein-Westfalen
“Bisher habe ich immer meine Partnerin darum gebeten, etwas für die ganz kleinen still geborenen Babys zu nähen. Ich konnte sie einfach nicht nackt in die Särge legen, denn ich fand das furchtbar traurig!Auch habe ich versucht, den meisten wenigstens einen kleinen Teddybären oder ein Stofftier mit in den Sarg zu legen. Aber wir schaffen das nicht immer, denn wir haben das immer selbst hergestellt und aus Spenden fianziert. Umso froher bin ich, dass es nun endlich eine Initiative gibt, die sich dieser Problematik annimmt. Außerdem haben die betroffenen Eltern nie davon erfahren, dass ihre Kinder bekleidet den letzten Weg angetreten haben, denn wir haben sie ja erst angezogen, wenn sie hier in die Pathologie kamen und die Eltern sie nicht mehr gesehen haben.”
Juli 2009 Eine Ärztin und Hebamme aus Nordrhein-Westfalen
“Wir sind sehr angetan über die Sachen. Sie sind wirklich süß und vorher hatten wir so etwas nie. Die Kleinsten wurden bisher in Tücher eingeschlagen, aber das ist nicht dasselbe.”
Juli 2009 Eine Hebamme aus Hessen
“Wir haben wirklich großen Respekt und Hochachtung vor Ihrer Aktion und Ihrer Arbeit. Die größeren stil geborenen Babys bekleiden wir schon immer mit gespendeter Babykleidung. Aber gerade für die kleinsten (Spätaborte) haben wir nichts zur Verfügung. Wir haben sie immer nur in Handtücher einschlagen können und sind darum sehr froh, dass wir von Ihnen nun die Einschlagtücher und Schlafsäckchen bekommen dürfen.”
Juli 2009 Eine leitende Hebamme aus Hessen
“Das ist wirklich eine tolle Aktion. Wir hatten hier bisher eine ältere Dame, die uns auf Zuruf etwas für die kleinsten gestrickt hat. Aber diese konnte das auch nur so erarbeiten, wie sie Zeit hatte. Ich bin sehr froh, dass wir jetzt immer etwas zur Hand haben, denn daran hat es uns bisher gefehlt.”
Juli 2009 Eine Vor-Ort-Helferin aus Nordrhein-Westfalen
“Ich habe im Gespräch mit der Klinik auch noch einmal darauf hingewiesen, wie wichtig es ist, dass auch die Frauen, die vor der 20.-25. Woche entbinden, in den Kreissaal gehören, da sie genauso Schmerzen haben wie alle anderen und das Recht haben müssen, von einer Hebamme versorgt zu werden. Man konnte mir dort natürlich nichts versprechen, hat es aber als Denkanstoß gesehen. Man war sehr begeistert von all den Kleidern und auch mir selbst standen die Tränen in den Augen. Auch die Karten hat man gerne behalten, weil sie so süß und liebevoll gemacht sind.”
August 2009 Eine Vor-Ort-Helferin aus Nordrhein-Westfalen
“Ich habe mit dem Chefarzt der Pathologie gesprochen. Er war hellauf begeistert und wollte sofort einen Termin. Die Sternenkinder liegen ihm ganz besonders am Herzen und die Klinik hat sich unheimlich gefreut, dass es endlich ein Angebot für diese gibt.”
August 2009 Eine Angestellte des Pflegedienstes aus Baden-Württemberg
“Wir möchten unbedingt eine Ihrer Klinikboxen haben, denn wir tun so viel es geht für die Sternenkinder. Bei uns werden die kleinsten immer in Handtücher geschlagen, aber wenn sie ganz klein sind, kann es natürlich passieren, dass wir nichts für sie haben. Wir möchten Ihnen unseren großen Respekt für Ihre Arbeit aussprechen und möchten auch gerne, dass Sie Ihre Aktion bei unseren Hebammenmeetings vorstellen, um die Angestellten des Kreissaals noch einmal auf die Bedürfnisse der Sternenkindereltern hinzuweisen, damit wir diesen mehr Hilfe und Unterstützung zukommen lassen können.”
August 2009 Eine betroffene Mutter aus Hessen
“Dass diese Aktion ganz wundervoll ist, wußte ich ja schon immer. Aber nun kann ich aus eigener Erfahrung berichten, wie gut es tut, in so einer traurigen Situation einen würdigen Abschied für das eigene Baby gestalten zu können. Ich war gestern im Krankenhaus und habe unsere Tochter dort in der 17. SSW still geboren. Von der betreuenden Hebamme bekam ich diverse Kleidungsstücke vorgelegt, aus denen ich mir etwas für unsere Tochter aussuchen durfte. Wir hatten eine Miniwindel für sie, konnten sie dann in ein wunderschönes Einschlagtuch einwickeln und ihr ein kleines Mützchen aufsetzen. Ein Schmetterling war auf ihrer Kleidung festgemacht, ein weiterer liegt jetzt bei uns zu Hause als Erinnerung. Außerdem bekam die Kleine noch einen Holzschmetterling als Spielzeug, welcher ebenfalls bei den Kleidungsteilen lag. Es war für uns so wichtig, unsere Tochter wenigstens dieses eine Mal anziehen zu können und zu wissen, dass sie es nun kuschelig hat.”
September 2009 Eine Vor-Ort-Helferin und betroffene Mutter aus Hessen
“Ich konnte die Box direkt bei der leitenden Pflegerektorin abgeben. Wir führten dann noch ein langes und ausführliches Gespräch, über Dinge, die uns Sternenmama´s wichtig erscheinen, Dinge die ihr wichtig sind und ich kann abschließend sagen: uns ist und war das gleiche wichtig und am Herzen gelegen: eine würdevolle Geburt, würdevolle Verabschiedung unserer Kinder, kompetente Betreuung WÄHREND UND NACH der Geburt usw. Die Pflegedirektorin hat früher selbst die kleinen Sternchen, in Tücher gewickelt, liebevoll gebettet, um ihnen den Abschied so würdevoll wie möglich zu gestalten. Mittlerweile macht dies aber eine Ordensschwester. Ich merkte, dass dieses Thema ihr selbst sehr nahe geht. Mir wurde immer wieder gesagt und durch Gesten vermittelt, wie wichtig ihr diese Arbeit für betroffene Eltern und für sie sei. Ich soll allen fleißigen und beteiligten Helferinnen von ganzen Herzen danken, das nun so etwas wunderbares wie die Klinikbox in ihrem Krankenhaus ist. (...) Desweiteren wurde ein Rundschreiben an ALLE Mitarbeiter des Krankenhauses verteilt, das diese Aktion von nun an das Krankenhaus begleiten wird, mit gleichzeitiger Bitte um Unterstützung, finanziell oder eben durchs stricken. (...) Die Pflegedirektorin betonte extra noch einmal: Auch wenn Eltern natürlicherweise unter Schock stehen würden, dass alle Kinder von Anfang durch das Krankenhaus bestattet werden würden, egal ob injizierte Abbrüche oder Frühschwangerschaft. Falls nach Jahren die Frage aufkäme, könne sie ruhigen Gewissens sagen, dass “ihre” Sternchen würdevoll beigesetzt wurden und ggf. die Grab-Nummer raussuchen lassen, wo das Baby liegen würde (...) Allein der Gedanke, dass alle Sternenkinder, egal welcher SSW in diesem Krankenhaus als eigenständige Lebewesen gehandelt werden, finde ich wunderschön.”
Oktober 2009 Eine Vor-Ort-Helferin aus Sachsen-Anhalt
“Ich habe mit dem Chefarzt gesprochen. Er findet die Aktion sehr gut und bewundert es, dass es Frauen gibt, die sich dafür einsetzen, dass die Eltern in Würde Abschied von diesen kleinen Lebewesen nehmen dürfen. Die Kleinen wurden bisher in Schuhkartons gelegt und mit Zellstoff zugedeckt...”
Oktober 2009 Eine Vor-Ort-Helferin und betroffene Mutter aus Baden-Württemberg
“Gestern habe ich die letzte Box ausgeliefert und in allen drei Kliniken wurden die Boxen sehr gerne angenommen. Teilweise habe ich vorher einfach nur mit den falschen Zuständigkeiten telefoniert. Für Personen, die nichts mit dem Bereich zu tun und sich selbst noch nicht intensiv mit der Thematik beschäftigt haben, klingt es wohl wirklich etwas absurd, Kleidung für Tote herzustellen. Es war gut zu hören, dass alle drei Kliniken bereits eigene Konzepte haben, wie sie würdevoll mit Eltern und Kind umgehen. In allen Kliniken hatten sie für diese Thematik ausgebildetes Fachpersonal bereits zur Verfügung, die Kinder wurden bisher in Handtüchern und Windeln gewickelt und die Eltern seelsorgerisch betreut. So viel Lob wie ich Euch, liebe Handarbeiterinnen, seitens des Klinikpersonals weitergeben soll, kann ich gar nicht in Worte fassen. Alle waren so froh darüber, den Kindern endlich "echte" Kleidung - extra für sie hergestellte Kleidung - anziehen zu können. Auch die Körbchen und Karten wurden sehr gelobt. Danke, Danke, Danke...”
Oktober 2009 Eine weitere Vor-Ort-Helferin und betroffene Mutter aus Baden-Württemberg
“Ich habe gerade die Klinkbox im örtlichen Krankenhaus abgegeben. Die leitende Hebamme war dabei, ich habe ihr alles gezeigt und erklärt . Sie war tief berührt und wird es bei der nächsten Teambesprechung weitergeben . Eine Danke an alle Mithelferinnen soll ich ausrichten. (...) Die Resonanz war durchweg positiv was mich selbst ein wenig überraschte (...), aber ich glaube, das Krankenhaus jetzt endlich verstanden, um was es uns geht!”
Oktober 2009 Eine Vor-Ort-Helferin und betroffene Mutter aus Sachsen-Anhalt
“Ich habe heute die Box abgegeben - beim Übergabegespräch war sowohl die Pflegedirektorin, als auch die leitende Hebamme der Entbindungsstation und die leitende Schwester der Frühchenintensiv zugegen. Alle waren sehr angetan von unserer Aktion und unheimlich gerührt von den Sachen, egal, ob es um die Kleidung, die mit so viel Liebe gestaltenden Erinnerungskarten oder die Püppchen für die Kinder ging. Ich soll in ihrem Namen allen Frauen, die an der Aktion beteiligt sind, ein ganz großes "DANKE" sagen.”
November 2009 Eine Hebamme aus Sachsen
“Wir betreuen im Jahr etwa 20 Frauen, die mit diesem Schicksal umgehen müssen. Wir glauben, dass durch Ihre Aktion die Trauerarbeit noch einen viel würdevolleren Rahmen für alle Betroffenen bekäme.”
Dezember 2009 Eine Vor-Ort-Helferin und betroffene Mutter aus Nordrhein-Westfalen
“Es waren bei dem Termin an die 12 (Beleg-) Hebammen, die leitende Hebamme und eine Oberärztin anwesend. In diesem Krankenhaus gibt es sogar Flyer für die Eltern von Sternenkindern (so nennen sie die Kinder) mit Infos zu Bestattungsmöglichkeiten und Literatur und auch ein Flyer von einer Heilpraktikerin, die Trauerbegleitung macht; sowie der Flyer des Krankenhausseelsorgers. Die Flyer liegen dort offen aus. Also insofern machen die schon etwas mehr als andere. Die bei der Besprechung Anwesenden waren alle sehr interessiert und hörten aufmerksam zu. (...) Unser Projekt wird in dieser Klinik generell befürwortet, für so manche Hebamme ist die Kleidung für die Schmetterlingskinder sicherlich auch Neuland. Sie sagten mir, die Kleidung ermögliche den Eltern, die Hemmschwelle zu verlieren, mit ihrem Kind Kontakt aufzunehmen, es zu berühren. Dieses Krankenhaus führt auch Sammelbestattungen durch. Bisher wurden die Kinder in blaue (Seiden-) Tücher gehüllt und in Abschiedskörbchen gelegt”.
Dezember 2009 Eine leitende Ärztin aus Berlin/Brandenburg
“Wir sind von Ihrer Aktion sehr angetan und würden uns freuen, auch in unserer Klinik die Klinikbox benutzen zu können. Vielen Dank für Ihr Engagement.”
Dezember 2009 Eine Hebamme aus Nordrhein-Westfalen
“Wir finden Ihre Aktion einfach großartig. Wir haben festgestellt, dass es den Eltern unheimlich hilft, sich selbst etwas für Ihre Kinder aussuchen zu dürfen. Wir würden Sie sehr gerne unterstützen und danken Ihnen von ganzem Herzen für diese Aktion.”
Dezember 2009 Eine betroffene Mutter
“Danke an alle, die in irgendeiner Form an der Klinikaktion beteiligt sind und diese ins Leben gerufen haben. Danke allen, die gehäkelt, gestrickt, genäht, gebastelt, gepackt und verteilt haben. (...) Ich bin unendlich dankbar, dass durch euer Wirken unsere beiden Mädchen einen so würdigen Weg ins Sternenkinderland bekommen haben. Die Hebamme hat uns so liebe Schlafsäckchen ausgesucht und einen süßen Engel dazugelegt. Die Erinnerungsstücke (ein Schmetterling und ein Herzknopf aus Perlen) stehen in unserer Erinnerungsecke mit den Karten. Wir haben so schöne Fotos zur Erinnerung, auf denen unsere beiden Engel sich ganz lieb aneinander gekuschelt haben und einfach nur aussehen, als würden sie schlafen.”
Januar 2010 Eine Hebamme aus Bayern
“Wir freuen uns, dass es Ihre Initiative gibt und wir nun endlich etwas schönes zum anziehen für die Kinder haben.”
April 2010 Eine betroffene Mutter aus Rheinland-Pfalz
“Im Krankenhaushaben sie sich sehr gut um mich gekümmert. Besonders einer der Ärztinnen und einer der Krankenschwestern bin ich zu besonderem Dank verpflichtet, weil sie mich in sehr fürsorglicher Weise betreut haben. Die Hebamme hat unser Kind mit einem gestrickten Schlafsack mit einem "Zur Erinnerung"-Anhänger und einem Filzstern bekleidet. Ich konnte dies zwar am letzten Samstag noch nicht so richtig würdigen, weil ich total im Ausnahmezustand war, aber wir haben ein Bild mitbekommen und ich betrachte dies voller Dankbarkeit. Ich möchte mich bei Ihnen und Ihren Helferinnen vielmals für die Kleider und Erinnerungsstücke bedanken. (...) Ich weiß jetzt wie unglaublich wichtig das für die Eltern ist, ihr Kind würdevoll zu verabschieden.”
Mai 2010 Eine Hebamme aus Nordrhein-Westfalen
“Ganz herzlich möchte ich mich bei Ihnen für die „Klinikbox“ bedanken. Es sind wunderschöne Kleidungsstücke darinnen. Wir haben die Box heute in einer kleinen Gruppe angesehen und waren sehr angetan, mit welcher Liebe und Sorgfalt die Kleidung angefertigt wurde. Zwar haben wir selber schon seit etlicher Zeit Puksäckchen, aber es sind für uns gute Anregungen dabei. Ich weiß aus vielen Gesprächen, wie dankbar die Eltern sind und wir versuchen immer wieder offen zu sein für Anregungen von deren Seite. Begeistert sind wir von dem kleinen Verabschiedungskorb. Ich hatte schon lange nach einem „Moseskörbchen“ Ausschau gehalten, aber bisher hatte ich kein brauchbares Körbchen entdeckt.”
Mai 2010 Eine Hebamme
“Ich wollte einfach einmal ganz lieben Dank für die schnelle und unkomplizierte Lieferung der Klinikbox sagen. Die liebevoll gestalteten Dinge haben uns sehr berührt und gleichzeitig ziemlich betroffen gemacht. (...) Ich habe heute eine Familie mit Spätabort (Anmerkung: späte Fehlgeburt, nach der 12.SSW) begleitet und konnte dieser Familie dank ihrer geschickten Sachen den Abschied doch sehr würdig gestalten, so dass es für uns alle Beteiligten eine gute geschichte war. Angefangen vom gemeinsamen Aussuchen der Sachen, bis hin zum Moseskörbchen, welches auch der Vater am ende viel im Arm hatte mit seinem Sohn darin. Auch ich, als betreuende Hebamme kam mit der Situation recht gut zurecht, weil man durch die ihre vorbereiteten Dinge mit der Familie einen schöneren (würdigeren) Abschluß findet. In diesem sinne einfach nur DANKE!!! Mit lieben Grüßen an alle fleißigen Helfer, die dieses ermöglichen.”
Juni 2010 Leiterin einer Schule für Pflegeberufe (Hebammen)
“Wie viel Arbeit und wie viel Liebe zum Detail! (...)
Juni 2010 Eine Hebamme aus Niedersachsen
“Ich biete den verwaisten Eltern, die ich betreue immer an, noch einmal von ihrem Baby einen Fußabdruck zu nehmen (...) Auch die Eltern des Babys, welches vor 3 Monaten in der 21. Schwangerschaftswoche geboren wurde und nur wenige Minuten lebte, baten mich, die Fußabdrücke zu nehmen. Es war schon ziemlich spät und ich musste bis zum Krematorium fahren, um noch einmal an das Baby heran zu kommen. Als ich den kleinen Sarg öffnete, lag das Baby ganz nackig darin. Das tat mir so leid, dass ich es nach dem Nehmen der Fußabdrücke wenigstens ein wenig in mein Taschentuch wickelte. Wie gerne hätte ich ihm etwas angezogen.”
Juni 2010 Eine Krankenschwester aus Bayern
“Mir ist schon immer sehr wichtig, wie man mit dem Thema "Sternenkinder" und "totgeborene Kinder" würdevoll umgeht. Letzte Woche bin ich zum Nachtdienst gekommen und dort habe ich zum ersten Mal die Klinikbox von Ihnen gesehen, nachdem wir ein "Sternenkind" in der 18. SSW hatten. Ich möchte Ihnen einfach nur "DANKE" sagen, denn mich (und meine Kollegin) hat die Box sehr berührt, obwohl wir mit dem Tod von Babies doch öfter konfrontiert werden (unser Haus hat ca. 2500 Geburten im Jahr). Dennoch war es für mich immer schwierig, gerade die ganz kleinen Kinder hübsch und würdevoll einzupacken. Wir haben zwar ganz nette selbst gebatikte Seidentücher, Kreuzchen und Kerzen, aber die selbst gefertigten Mützchen und Deckchen sind offensichtlich so liebevoll gestaltet, dass es mir ein echtes Anliegen ist, Ihnen zu danken. So kann jetzt jedes Kind ganz individuell eingehüllt werden und auch wir, das Klinikpersonal, haben ein gutes Gefühl dabei. Nochmals vielen lieben Dank an alle Strickerinnen.”
Juni 2010 Eine Hebamme aus Berlin
“Ich finde es ganz großartig, das es endlich würdige Utensilien für den Umgang mit den Fehl- und Totgeborenen gibt. Gerne möchten wir bei Ihnen eine Klinikbox bestellen.”
August 2010 Eine Hebamme aus Schleswig-Holstein
“Wir haben uns schon viele Gedanken über die Betreuung betroffener Eltern gemacht. Gerne würden wir ein Packet Kleidung für die Sternenkinder, die in unserer Klinik auf die Welt kommen, von Ihnen erhalten. Auch über Anregungen für die Betreuung währen wir dankbar. Viele Ihrer Ideen haben wir schon umgesetzt, aber vielleicht können wir manches noch besser machen.”
August 2010 Eine Chefärztin aus Nordrhein-Westfalen
“... möchte ich mich in Namen unserer Abteilung bei Ihnen und Ihren vielen Helfer/innen für die Klinikbox bedanken. Die gefertigten Stücke sind, wenn man so sagen darf, bezaubernd. Es nimmt nicht den Schmerz der Betroffenen, doch vielleicht ist dies ein kleiner Trost bzw. ein besseres Gefühl die Kleinen nicht nackt begraben zu müssen. Meist stehen die Eltern vor einem langen Weg und ich glaube, es ist eine Unterstützung für sie, wenn sie merken, dass der Verlust nicht einfach so abgetan wird.”
August 2010 Eine Hebamme aus Niedersachsen
“Vor kurzem erfuhr ich von einer Kollegin aus einem anderen Krankenhaus von Ihrer Aktion und finde das eine wunderbare Idee. Wir betreuen recht viele stille Geburten und manche Eltern konnten sich darauf vorbereiten und haben Kleidung für ihr verstorbenes kleines Kind mitgebracht, doch anderen wiederum blieb dafür keine Zeit oder die Angst vor dem Ungewissen ließ sie nicht darüber nachdenken. Ich würde gern bei Ihnen so ein kleines Kleiderpaket bestellen wollen.”
August 2010 Eine Hebamme aus Nordrhein-Westfalen
“Beim durchstöbern des Internets fand ich ihre wunderschöne Idee der Klinikbox. Wir sind eine Frühgeborenenstation des Level 1. So müssen wir leider von Zeit zu Zeit auch Abschied feiern. Oft fanden wir nur unzureichend passende Anziehsachen für die oft sehr kleinen Kinder. Deshalb würden wir uns über die Zusendung einer Klinikbox sehr freuen. Eine wunderschöne Idee aus der eigenen leidvollen Erfahrung solche Trostspender für andere Betroffene zu Verfügung zu stellen.”
Oktober 2010 Eine Hebamme aus Nordrhein-Westfalen
“Die Sachen sind so toll!!! Frau ... erzählte, dass sie die Box erst kürzlich erhalten hat. Sonst hätte sie mir ihre Errungenschaft schon längst gezeigt, denn sie ist ganz stolz. Wir benötigen natürlich nur Kleidung für Kinder ab 400g, und hoffen von ganzem Herzen s e h r lange mit der Box auszukommen.”
November 2010 Eine Hebamme aus Niedersachsen “Wir freuen uns über die liebevoll angefertigten Dinge und finden, dass Sie eine sehr wichtige Arbeit leisten. In unserer Klinik haben wir ca.1800 Geburten im Jahr und entsprechend häufig auch glücklose Geburten zu betreuen. Ihre Box bereichert unsere Art das Abschiednehmen zu begleiten auf eine sehr schöne Art und Weise. Danke Ihnen und den ehrenamtlichen Helfern.”
November 2010 Eine Hebamme aus Sachsen
“Wir möchten uns erst einmal recht herzlich bei Ihnen und der Initiative Frauenworte für Ihr Engagement und die liebevoll gearbeiteten Kleidungsstücke bedanken. In diesen schwierigen und traurigen Situationen ist uns das eine große Hilfe. Wir sind im Kreißsaal um eine würdevolle Abschiednahme bemüht und es ist schön, dafür auch neue Impulse zu bekommen.”
Dezember 2010 Eine Hebamme aus Baden-Württemberg
“Liebes Schmetterlingskinderteam, vielen Dank für Ihren wertvollen und liebevollen Einsatz! ´Wir wissen ihn sehr zu schätzen!”
Dezember 2010 Eine Hebamme aus Baden-Württemberg
“Unsere Babys sind winzig. Im Prinzip ist ja von den ersten Wochen bis zur etwa 18.SSW jede "Größe" vertreten. Aber auch ein 9 Wochen altes Baby wirkt auf einem bunten Tuch umsorgter als in einer Plastikbox. Ich bin sehr froh, dass es Ihre Initiative gibt und ich werde mich sehr dafür einsetzen, dass die wahnsinnig viele, zu früh geborenen Kinder würdevoll begleitet werden.”
Januar 2011 Eine Hebamme
“Ein Schwerpunkt ist die Begleitung der Paare bei einer Totgeburt. Ich bin sehr bestrebt, unsere Begleitung stetig zu verbessern. Bis jetzt "bekleiden" wir kleinen totgeborenen Kindlein nur mit einem Mützchen und betten sie in eine farbige Windel. Ich habe mir schon lange überlegt, wie wir sie noch vollständiger bekleiden könnten.”
Februar 2011 Zitat Klinikseelsorger Hessen in Zusammenhang mit den Klinikboxen
“So wie wir mit unseren Toten umgehen, machen wir deutlich, wie wir die Lebenden wert schätzen.”.
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